Wissenschaftsminister Dietrich Austermann besucht private AKAD-Fachhochschule Pinneberg

21. Juni 2007

Wenn der höchste Verantwortliche für den Wissenschaftsbetrieb im Bundesland eine Hochschule besucht, ist ihm die Aufmerksamkeit zahlreicher Hochschulangehöriger gewiss: Minister Dietrich Austermann konnte sich bei seinem Besuch am 21. Juni vom regen Wissenschaftsbetrieb der ältesten privaten Fernhochschule Deutschlands überzeugen, an der 2100 Studierende neben dem Beruf einen akademischen Abschluss anstreben.

Im Pressegespräch stellten sich der Minister, der Geschäftsführer des AKAD-Hochschulverbunds, Harald Melcher, sowie der Rektor der Hochschule, Professor Dr. Roland Schwesig, den Fragen der Journalisten. Themen waren unter anderem die fächerübergreifend positive Entwicklung der Neuanmeldungen von über einem Drittel gegenüber 2006, die Zulassung des Weiterbildungs-Masterstudiengangs in Betriebswirtschaftslehre sowie die Kooperation mit einem Bildungsträger.

“Mit der Fachhochschule der AKAD in Pinneberg haben wir in Schleswig-Holstein ein wertvolles Studienangebot für leistungsbereite Menschen, die sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit durch ein Studium weiter qualifizieren wollen. Das Ausbildungskonzept überzeugt, ebenso wie die Umsetzung in der Lehre”, so Wissenschaftsminister Dietrich Austermann.

Anmeldezahlen stiegen um mehr als ein Drittel

Die seit Anfang Januar im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent gewachsenen Anmeldezahlen in allen Studiengängen führte AKAD-Geschäftsführer Harald Melcher auf die Qualität der Studiengänge zurück: “Unser Leistungsangebot spricht sich in der Wirtschaft und unter den Berufstätigen herum,” erklärt Melcher die positive Entwicklung.
Ein Beispiel für mehr Durchlässigkeit im Bildungsbereich ist ein gemeinsames Projekt der FH Pinneberg mit der Kieler Technischen Akademie Nord: Die angehenden Techniker können noch während ihrer Ausbildung parallel an der FH Pinneberg ein Studium der Wirtschaftsinformatik beginnen und sparen auf diese Weise Zeit und Gebühren. “Mit dem Angebot treibt die FH Pinneberg ein aufgrund des Fachkräftemangels elementares Anliegen der Wirtschaft und Wissenschaft nach der Akademisierung von Technikern und anderweitig Qualifizierten voran”, freut sich Harald Melcher.

Älteste private Fernhochschule Deutschlands

In Schleswig-Holstein begann vor über einem viertel Jahrhundert eine spannende Entwicklung auf dem nebenberuflichen Bildungssektor: 1980 wurde in Rendsburg die erste private Fernhochschule Deutschlands gegründet, die seit 2002 in Pinneberg beheimatet ist. “Die Bedingungen für diesen Schritt auf bildungspolitisches Neuland waren bereits damals in diesem Bundesland optimal,” betont Professor Dr. Roland Schwesig, Rektor der FH Pinneberg und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsinformatik. Er fügt hinzu, dass Schleswig-Holstein heute eine moderne Hochschulgesetzgebung habe, die die Anforderungen der Berufstätigen und der Wirtschaft in geradezu idealer Weise berücksichtige.
Inzwischen hat sich die FH Pinneberg längst als Institution etabliert. Rund 4200 Absolventen haben seit 1980 die Fachhochschule mit einem Hochschulabschluss verlassen. Während früher die Diplomabschlüsse dominierten, wächst nun die Bedeutung der neuen Hochschulabschlüsse Bachelor und Master. Wer über entsprechende Zugangsvoraussetzungen verfügt, kann auch ohne Abitur an der FH ein Studium aufnehmen. Alle Studiengänge der Fachhochschule sind staatlich anerkannt.

Quelle: Presse-Mitteilung der AKAD

Im AKAD-Blog ist Volker Rossius auch auf den Besuch eingegangen.

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