Technisches Fernstudium an der Wilhelm Büchner Hochschule

10. November 2008

Informationen der Wilhelm Büchner Hochschule (WBH):

Auf die Frage, warum er sich für einen technischen Studiengang entschieden hat, gibt Torsten Rüttger eine einfache Antwort. „Ich wollte mir Perspektiven schaffen – beruflich und finanziell. Aus Gesprächen mit Zulieferern der KFZ- und Oldtimerwerkstatt meines Vaters war mir zu Studienbeginn schon klar, dass ich mit einem Ingenieurstudium in der Automobilbranche ausgezeichnete Chancen habe“.

Dies ist nicht nur eine persönliche Einschätzung von Torsten Rüttger. Wie die aktuelle Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zeigt, sind Akademiker aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, den sogenannten MINT-Fächern, besonders erfolgreich: Die Beschäftigungsrate des Prüfungsjahrganges 2001 liegt bei Fachhochschulabsolventen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen nach fünf Jahren bei 97 Prozent. Außerdem erzielen Absolventen in MINT-Fächern sehr attraktive Einkommen; an der Spitze liegen Wirtschaftsingenieure und Informatiker sowie Maschinenbauingenieure, Elektrotechnikingenieure und Mathematiker.

An diesen positiven Perspektiven wird sich in den nächsten Jahren nichts ändern. Obwohl sich nach aktuellen Angaben des VDI (www.vdi.de, Stand 15.09.08 und 08.10.08) in diesem Jahr neun Prozent mehr Studierende für ein Studium der Ingenieurwissenschaften eingeschrieben haben, wird der Fachkräftemangel aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren weiterhin Thema bleiben. Derzeit können bereits rund 95 000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden. Auch die jüngste OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2008“ bescheinigt Deutschland zu wenig Hochqualifizierte in naturwissenschaftlich-technischen Fächern.

Berufsbegleitend zum Ingenieur

„Das berufsbegleitende Fernstudium ist ein wichtiges Modell, um dem aktuellen Mangel an Hochqualifizierten in den MINT-Fächern zu begegnen“, so Thomas Kirchenkamp, Hochschulmanager der Wilhelm Büchner Hochschule. „Die Studierenden bleiben während des Studiums als Fachkräfte in den Unternehmen und qualifizieren sich gleichzeitig für anspruchsvolle Aufgaben.“ An der Wilhelm Büchner Hochschule können berufsbegleitend Diplom- und Bachelor-Studiengänge in vielen der Fachrichtungen studiert werden, die von der deutschen Industrie derzeit besonders gefragt sind: Informatik, Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. In den jeweiligen Studiengängen werden nicht nur die notwendigen technischen Kompetenzen, sondern auch interdisziplinäre Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Fremdsprachenkenntnisse, betriebswirtschaftliches Wissen sowie Führung und Kommunikation vermittelt, resümiert Kirchenkamp: „Unsere Studierenden erhalten das Rüstzeug, um als technische Experten auch Managementpositionen zu übernehmen. Wer an der Wilhelm Büchner Hochschule berufsbegleitend studiert, entscheidet sich für persönliche und berufliche Zukunftsperspektiven.“

Die guten Aussichten waren auch für Natascha Hornung ein Grund, sich für ein technisches Studium zu entscheiden. „Mit meinem Diplom in der Tasche habe ich auch schon einen neuen Job gefunden. Bei meinem künftigen Arbeitgeber konnte ich vor allem durch meine Kombination aus Hochschulqualifikation und Berufspraxis punkten.“ Vor ihrem Fernstudium in der Mechatronik an der Wilhelm Büchner Hochschule hatte sie eine Ausbildung zur Bauzeichnerin absolviert und während des gesamten Studiums als technische Zeichnerin im Anlagen- und Maschinenbau gearbeitet.

Torsten Rüttger und Natascha Hornung sind sich einig, dass sie nicht nur von ihren technischen Kenntnissen, sondern gerade auch von den fachübergreifenden Managementkompetenzen profitieren. „Mit meinem Diplom habe ich mich für Jobs mit Führungsfunktionen qualifiziert“, so Natascha Hornung weiter. Torsten Rüttger hat sich inzwischen doch nicht für eine Tätigkeit in der Automobilindustrie entschieden, sondern gleich nach der bestandenen Diplomprüfung den modernen KFZ-Bereich des väterlichen Betriebes übernommen. „Das Managementwissen, das mir an der Wilhelm Büchner Hochschule vermittelt wurde, ist Gold wert – für die Führung des Unternehmens und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Zulieferern.“

Quelle: Presse-Mitteilung

Mehr Infos auf der Homepage der WBH:
Wilhelm Büchner Hochschule

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