Fernstudium-Infos.de beschäftigt sich in einem umfangreichen Special mit den Ergebnissen eines Tests von Sprach-Fernkursen, den die Stiftung Warentest durchgeführt hat.
Dazu haben auch alle betroffenen Fernschulen und Fernhochschulen die Möglichkeit, Ihre Sicht auf das Testverfahren und Kommentare zu den kritisierten Punkten zu äußern. Nach dem ILS hat nun auch die AKAD von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und ist auf die einzelnen von der Stiftung kritisierten Punkte eingegangen.
1. Kritik an der Didaktik
Stiftung Warentest: „didaktisch veraltet; Sprechkompetenz wird zu wenig vermittelt“
AKAD: Beim Sprachenlernen gilt: Es kommt auf die richtige Mischung an. Das Sprechen ist nur eine Fertigkeit; es gehören auch Lesen, Schreiben und Hören dazu. Diese Fertigkeiten werden aber in Präsenzkursen oft vernachlässigt; sie bieten jedoch eine gute Grundlage für das Sprechen. Außerdem werden im beruflichen Umfeld, aus dem unsere Kunden kommen und wofür sie Sprachen lernen, zu einem großen Teil Lesen und Schreiben gebraucht.
2. Kritik an den Inhalten
Stiftung Warentest: „niedrige fachliche Qualität; Pauken von Grammatik und Vokabeln“
AKAD: Unsere Fernkurse Sprachen wurden speziell für Selbstlerner konzipiert. Wir wissen, dass die Kunden unserer Fernkurse bewusst auf Seminare und interaktive Lernformen verzichten. Sie wollen gezielt und effizient Grammatik und Vokabeln lernen, und sie wollen dies in ihrem eigenen Lerntempo tun. Dies spiegelt sich übrigens auch im Preis unserer Fernkurse wider. Mit 528 Euro kosten unsere Fernkurse die Hälfte gegenüber Fernkursen anderer Anbieter.
Zudem gehört die Vernachlässigung des Grammatik- und Vokabellernens der Vergangenheit an (dies hat zum Beispiel zu PISA geführt). Inzwischen wurden in der Sprachendidaktik die Grammatik und das Vokabellernen wieder stark aufgewertet – was bei unseren Studierenden sehr gut ankommt.
3. Kritik an der Betreuung
Stiftung Warentest: „keine intensive fachliche und persönliche Betreuung; Fehlen eines kontinuierlichen Ansprechpartners; Lehrer im Notfall nicht sofort zu erreichen“
AKAD: Unsere Telefondozenten werden wir bewusst ablösen. Wir werden bei unseren Fernkursen ab März 2008 Online-Betreuer einsetzen, die über das Internet (Virtuelle Hochschule) erreichbar sind. Fragen werden innerhalb von 48 Stunden beantwortet. Bei organisatorischen Fragen steht den Fernkursteilnehmern eine feste Ansprechpartnerin zur Verfügung.
4. Kritik an der Verwendung von Kassetten
AKAD: Die Kassetten wurden inzwischen komplett durch CDs abgelöst.
5. Kritik zur Rücksendung der Einsendeaufgaben
Stiftung Warentest: „dauert bis zu 14 Tagen“
AKAD: Dies ist bei AKAD gewiss nicht die Regel, kann allerdings im Einzelfall schon einmal vorkommen. Der Grund: Bei den Einsendeaufgaben handelt es sich nicht um Multiple Choice Tests, sondern um Textaufgaben, die individuell korrigiert werden. – Ab März 2008 werden die Fernkursteilnehmer einen Online-Zugang (Virtuelle Hochschule) haben, so dass die Korrekturen dann maximal (!) 7 Tage dauern werden.
Die Stellungnahme hat Fernstudium-Infos.de von Dr. Jörg Schweigard, dem Pressesprecher der AKAD, erhalten.
Mehr Infos zur AKAD:
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