smartLearn®-Preis 2008 – Preisverleihung der HAF

24. November 2008

Am 21.11.2008 wurde nach 2007 zum zweiten Mal der „smartLearn®-Preis für Weiterbildung“ der Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF) verliehen.

Mit dem Preis zeichnet das Weiterbildungsinstitut herausragende Leistungen und Erfolge seiner Absolventen aus. Meike Redmann aus Bremerhaven, Jutta Menke aus Bispingen und Marko Pöland aus Köthen freuten sich über den mit jeweils 500 Euro und einer Hamburgreise dotierten Preis.

„Es ist schön, wenn das eigene Engagement so gewürdigt wird. Das Lernen neben Job und Familie erfordert viel Selbstdisziplin und ist nicht immer leicht. Darum ist es eine doppelte Freude, dass ich nicht nur die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen habe, sondern dafür jetzt auch noch den smartLearn®-Preis bekomme“, berichtete die Preisträgerin Jutta Menke. Auch die beiden anderen Ausgezeichneten betonten, dass die Weiterbildung den entscheidenden Impuls für ihren beruflichen Aufstieg gegeben hat.

SmarLearn-Preis HAF 2008
Die smartLearn®-Preisträger 2008 mit der Jury v.l. Prof. Dr. Harald Geißler, Meike Redmann, Marko Pöland, Jutta Menke, Anno Stockem und Verena Eichholz

„Wir finden, dass Menschen, die ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand nehmen, mehr Anerkennung verdienen. Das Engagement für die persönliche Weiterbildung muss stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden“, sagt Jurymitglied Anno Stockem, Geschäftsführer der Hamburger Akademie. Stockem und die weiteren Jurymitglieder, Prof. Dr. Harald Geißler, Professor für Pädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität und wissenschaftlicher Beirat der Hamburger Akademie, sowie die Studienleiterin Verena Eichholz wählten die drei Preisträger aus einer Vielzahl an Einsendungen. Redmann, Menke und Pöland haben sich durch erschwerte Lernbedingungen, den festen Willen, ihr Studienziel zu erreichen und besonders engagierten Einsatz hervorgetan.

Jutta Menke (53) aus Bispingen – „Ich hätte nie gedacht, dass dies mein Weg in die Selbstständigkeit wird“

Jutta Menke aus BispingenJutta Menke arbeitete fünf Stunden in der Woche in der Lohnbuchhaltung eines Unternehmens, als sie entschied, ihre berufliche Weiterentwicklung selbst in die Hand zu nehmen. Eigentlich wollte sie ihr Abitur nachholen, doch dann fiel ihr der Fernlehrgang „Geprüfte Immobilienmaklerin HAF“ ins Auge. Nach nur wenigen Monaten ihres Fernstudiums wurde bei der LBS eine Immobilienberaterin gesucht. Sie bekam den Job, obwohl die Chancen aufgrund ihres Alters eher gering waren. „Nun hatte ich mit einem Schlag mehr als genug zu tun. Aber ich wollte mich nicht nur in den neuen Job, sondern auch weiterhin in mein Fernstudium reinhängen und bin daher oft morgens um fünf aufgestanden, um meine Einsendeaufgaben für die Akademie zu erledigen.“ Der Fleiß wurde mit einer Abschlussnote von 1,3 belohnt. Mit dem so gestärkten Selbstvertrauen entschied sich Jutta Menke im April 2008 für einen noch größeren Schritt – die eigene Selbstständigkeit. Heute arbeitet sie erfolgreich als selbstständige Immobilien-Maklerin – nach eigener Aussage „der beste Entschluss war, den sie je getroffen habe.“

Meike Redmann (34) aus Bremerhaven – „Gedanklich in Bewegung bleiben und sich selbst Türen öffnen“

Meike Redmann (34) aus BremerhavenDurch den Fernlehrgang „Geprüfte Management-Assistentin“ an der Hamburger Akademie wollte sich Meike Redmann neue Türen für ihr zukünftiges Berufsleben öffnen. Und wie ein gutes Omen wurde schon während des Studiums im Unternehmen ihre Traumstelle als Vorstandassistentin frei. Auch wenn ihr Studium noch nicht abgeschlossen war, konnte sie sich durch die begonnene Zusatzqualifizierung und das dadurch gestärkte Selbstvertrauen von den anderen Bewerbern abheben. „Die Studienzeit war nicht immer leicht für mich, zumal mein Arbeitstag gerne 11 Stunden umfasste und während der Zeit auch noch meine Großmutter plötzlich verstarb. Dies hat mich emotional sehr mitgenommen. Aber unterm Strich hat mir das Fernstudium auch viel Kraft gegeben. Heute werde ich als kompetente Mitarbeiterin respektiert und dies ist auf Vorstandsebene sicherlich nicht selbstverständlich.“

Marko Pöland (35) aus Köthen – „ Ich lernte auch in der die Steppe von Kasachstan“

Marko Pöland (35) aus KöthenMarko Pöland ist Kommunikationselektroniker. Nach einem Arbeitsgeberwechsel wurde er mit so vielen Neuheiten am Markt konfrontiert, dass sein Wunsch nach einer Zusatzqualifikation immer größer wurde. Er begann mit dem Fernlehrgang „Telekommunikationstechniker“. Zum selben Zeitpunkt erkrankte ein Bauleiter und er musste für ihn einspringen. Trotz der vielen neuen Aufgaben und dem zusätzlichen Stress behielt er auch das Fernstudium – nicht zuletzt durch die Unterstützung seiner Frau – im Auge. „Mit kleinen Kindern und einer anstrengenden Arbeit braucht man viel Selbstdisziplin, damit man das Fernstudium nicht schleifen lässt. Zudem bin ich für meinen Job viel unterwegs. So war ich zum Beispiel drei Monate in Kasachstan, wo ich ein 400 km langes Glasfasernetz gebaut habe. Auch dorthin habe ich meine Studienhefte mitgenommen und in der Stille und Einsamkeit der Steppe am Lagerfeuer gelernt.“ Heute, nach bestandener Prüfung, arbeitet Marko Pöland als Bauleiter und Obermesstechniker und bekam zudem eine ordentliche Gehaltserhöhung.

Quelle: Presse-Mitteilung

Mehr Infos zur HAF:
HAF – Hamburger Akademie für Fernstudien

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