An der HFH Hamburger-Fernhochschule sind aktuell über 7.000 Studierende eingeschrieben. Außerdem gibt es bereits 2.000 Absolventen.
Das Durchschnittsalter der Studierenden beträgt 33,3 Jahre. Am stärksten sind die Segmente 26-30 Jahre und 31-35 Jahre besetzt. 60 Prozent der Studierenden sind Männer, 40 Prozent sind Frauen. Dies unterscheidet sich aber je nach Studiengang recht stark. So ist der Frauenanteil im Fernstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen noch deutlich geringer. Dafür sind im Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement die Männer in der Minderheit.
Die Drop-Out-Quote (Abbrecher-Quote) wird an der HFH als ewige Drop-Out-Quote aus dem Verhältnis der Kündiger zu den Netto-Immatrikulationen gebildet. Aktuell liegt diese bei circa 36 Prozent an Abbrechern ohne Abschluss. Etwa 10 Prozent davon werden von Seiten der HFH wegen erheblicher Zahlungsrückstände gekündigt. Die Masse sind aber Eigenkündigungen. Dabei werden nur rund ein Prozent aller Immatrikulierten aufgrund von mangelhaften Leistungen zwangsexmatrikuliert – die meisten kündigen, bevor es dazu kommt. Bei vielen Abbrechern liegen die Gründe aber auch an Veränderungen im Umfeld (Job, Familie, etc.) oder schlicht an der Unterschätzung des mit einem akademischen Studium verbundenen Aufwands. Auch die Abbrecher verlassen die Hochschule nicht ohne Nachweis ihrer Studienleistung, sondern es werden alle erbrachten Leistungsnachweise dokumentiert.
Wo es möglich ist, unterstützt die Hamburger Fernhochschule ihre Kunden, um diesen doch noch den Abschluss ihres Studiums zu ermöglichen. So ist im Einzelfall der Wiedereinstieg zu einem späterem Zeitpunkt oder auch eine Studienunterbrechungen von bis zu zwei Semestern möglich.
Aktuell wird viel über die angestrebte Durchlässigkeit des Bildungssystems diskutiert. Der nächste Teil dieser Artikelserie wird sich daher mit der Situation der HFH in diesem Bereich beschäftigen.
Quelle: Die Inhalte dieses Artikels basieren auf einem Interview von Fernstudium-Infos.de mit Diplom-Volkswirt Uwe Ploch, Kanzler der Hamburger Fernhochschule und Birgit Hupe (M. A.), Leiterin des Prüfungsamtes der HFH am Mittwoch, dem 22.10.2008 in den Räumen der HFH in Hamburg.
Inhaltsverzeichnis für Interview mit HFH-Kanzler Uwe Ploch 2008
- Neue HFH-Fernstudienangebote in 2009
- Masterstudiengänge an der HFH Hamburger Fern-Hochschule
- Neues Promotionsprogramm an der HFH geplant
- HFH – Studierendenzahlen, Abbrecherquote und mehr
- Durchlässigkeit im Bildungssystem – Praxis an der HFH
- Positionierung der Hamburger Fern-Hochschule HFH
- Projekt „HFH 2010“ – Qualitätsoffensive Medien und Studienzentren
- Medienoffensive der Hamburger Fernhochschule HFH
- Studienzentren der HFH Hamburger FernHochschule
- Kinderbetreuung während der Präsenzen der HFH
- Unterstützung von Fernstudenten mit Behinderungen an der Hamburger Fern-Hochschule
- Vergünstigungen für Studierende der Hamburger Fern-Hochschule
- Rolle von Präsident und Kanzler an der HFH Hamburger Fern-Hochschule
- Hamburger Fern-Hochschule: Bekanntheit und Anerkennung in der Wirtschaft
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