Die Stiftung Warentest hat Sprach-Fernkurse getestet und bewertet. Unter anderem auch die Angebote der HAF – Hamburger Akademie für Fernstudien. Nachfolgend eine Stellungnahme zum Testbericht von Anno Stockem, dem Geschäftsführer der
Hamburger Akademie für Fernstudien.
Heizdecken, Bügeleisen, Fernlehrgänge – die Stiftung Warentest hat es gewiss nicht leicht, für jedes Produkt, jede Dienstleistung adäquate Testverfahren und geeignete Kriterien zu entwickeln. Sicherlich ist es aufwändiger, eine komplexe Dienstleistung gründlich zu untersuchen, als technische Funktionen eines Gerätes abzuhaken. Aber einen Fernkurs aufgrund der Erlebnisse eines einzelnen Testers zu bewerten, ist schon sehr gewagt. Tatsächlich: Stiftung Warentest formuliert hier ein Qualitätsurteil über ein konkretes Bildungsangebot aufgrund eines einzigen Lerners, der lediglich zwei Monate daran teilnahm. Das spricht für sich. Wir würden uns freuen, wenn die Stiftung zunächst einmal anerkennen würde, dass Fernunterricht eben kein “schlechter Präsenzunterricht” ist, sondern eine eigenständige Lernform. Entsprechend unterschiedlich sollten die Bewertungskriterien sein. Wenn man Äpfel testen will, dann schmeckt die Birne eben einfach “falsch”.
Unter diesen denkbar schlechten Voraussetzungen schneidet die Hamburger Akdemie insgesamt beim Thema Englisch noch ganz ordentlich ab: Die Testperson der Stiftung Warentest bescheinigt uns “Viel authentisches Text- und Bildmaterial” sowie “Gelungene Hörverstehens-Aufgaben”. Lediglich das “Sprechen kommt zu kurz” – angesichts der Grundskepsis der Stiftung Warentest in Bezug auf Fernunterricht nicht überraschend. Wir laden die Stiftung gern zum Dialog ein, um die “einmalig getestete” Dienstleistung besser zu verstehen und an ihren Ansprüchen selbst zu messen.
Mehr zum Thema Sprachen lernen per Fernunterricht im großen Sonderthema auf Fernstudium-Infos.de.
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