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FernUni Hagen bleibt gebührenfrei

17. Oktober 2008

Die FernUniversität in Hagen wird bis einschließlich Sommersemester 2010 keine Studienbeiträge einführen, die zusätzlich zu den Kosten für den Bezug ihres Studienmaterials erhoben würden. Das hat das Rektorat beschlossen und im Senat verkündet. Für die Zeit danach soll ein Gebührenkonzept entwickelt werden, das die Besonderheiten des Fernstudiums berücksichtigt.

Seit dem Wintersemester 2006/07 können die Hochschulen des Landes NRW pauschale Studienbeiträge bis zu einer Höhe von 500 Euro pro Semester erheben. Dieses Beitragsmodell ist für die Studierenden der FernUniversität in Hagen nicht geeignet, deshalb erarbeitet sie für die Zeit nach dem Sommersemester 2010 in Abstimmung mit dem NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie ein neues Beitragskonzept.

Mit diesem neuen Konzept sollen die Studierenden angemessen an den Studienkosten beteiligt werden. Zurzeit bezahlen die Studierenden lediglich für den Bezug des Materials 20 Euro pro Semesterwochenstunde (keine Studienbeiträge). Demnach betragen die Materialbezugsgebühren je nach Studiengang für ein Vollzeitstudium an der FernUniversität zwischen 200 und 360 Euro pro Semester.

Das neue Konzept soll berücksichtigen, dass aufgrund der hohen Flexibilität des Studiensystem kein kontinuierlicher Studienablauf gegeben sein muss, der sich in gleichmäßig hohen Beiträgen widerspiegelt. Das FernUni-Studium ist ja so organisiert, dass Studierende ihr Material dann erhalten und bearbeiten, wenn sie dies mit Beruf, Familie und anderen Rahmenbedingungen vereinbaren können. Das FernUni-spezifische Beitragssystem wird zudem berücksichtigen, dass schon zu Beginn eines Studiums dessen Kosten eingeschätzt werden können.

Quelle: Presse-Mitteilung

Mehr Infos zur FernUni Hagen im Infobereich auf Fernstudium-Infos.de.

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{ 2 comments }

1 Sonja 17. Oktober 2008 um 11:12

Sehr erfreulich, allerdings bleibt trotzdem eine gewisse Unsicherheit erhalten, bis 2010 die Katze aus dem Sack kommt. Aber wahrscheinlich haben viele Studenten, die jetzt angefangen haben, bis dahin schon einen großen Brocken ihres Studiums hinter sich gebracht.

2 Markus Jung 17. Oktober 2008 um 11:27

Immerhin scheint man ja an einer individuellen Lösung zu arbeiten. Ich vermute mal, dass man irgendwo zwischen den bisherigen Kosten und denen der Privaten landen will. Und insbesondere die langen Studiendauern berücksichtigen muss. Denn sollten die Studierenden dann wirklich jedes Semester zahlen müssen, rechnet es sich im Vergleich zu den privaten Hochschulen (und auch dort wird es ja bald mehr universitäre Konkurrenz geben) nicht mehr.

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