FernUni Hagen: Auf dem zweiten Bildungsweg ins Studium

10. Juli 2008

Die Bildungswege durchlässiger machen. Die Chancen auf ein Hochschulstudium fördern – auch ohne Abitur. Durch berufsbegleitende Studienangebote auch organisatorisch ein Studium in einem späteren Lebensabschnitt ermöglichen. Das was auf hochschulpolitischer Ebene zurzeit diskutiert wird, ist an der FernUniversität in Hagen Realität.

Im Studienjahr 2007 hatten sich laut amtlicher Statistik 123 von 3.420 Studienanfängern in den Studiengängen über den sogenannten dritten Bildungsweg für das Studium qualifiziert. Sie hatten sich beruflich qualifiziert und an der FernUniversität eine Zugangsprüfung absolviert. Diese Zahl entspricht 3,6 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in den Studiengängen. Zum Vergleich: im Bundesdurchschnitt waren es 2006 lediglich 1,2 Prozent der Anfängerinnen und Anfänger, die diesen Weg gewählt haben.

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) forderte am Mittwoch eine verbesserte Anerkennung der beruflichen Leistung bei der Hochschulzulassung. Diese Forderung wird von der FernUniversität in Hagen bereits erfüllt. Hier haben Studierwillige mit Berufsabschluss die Möglichkeit, in den Akademiestudien – einem Studienweg ohne Zulassungsvoraussetzungen – ein Probestudium im gewünschten Studienfach zu absolvieren. Erfolgreich abgeschlossene Module gehen in die Zulassungsprüfung zum Studium mit ein und werden im Studium später angerechnet.

Quelle: Presse-Mitteilung

Mehr Infos auf der Homepage der FernUni Hagen:
http://www.fernuni-hagen.de/

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