Fernlehrgang feuchteschimmel24

16. Februar 2009

Fernkurs-Angebot des Öko-Zentrums NRW in Kooperation mit der Handwerkskammer Köln.

Wenn die Schimmelsporen auf den Gemäuern sprießen, stehen viele Gebäudebesitzer vor der Frage, wer dieses Problem jetzt löst. Tatsächlich waren bisher für eine umfassende Behandlung des Schadens verschiedene Fachleute notwendig. Die Absolventen des neuen Fernlehrgangs „feuchteschimmel24“ wissen dank des Gewerke übergreifenden Lehrgangskonzepts über alle Teilbereiche des Feuchteschutzes zur Vorbeugung und Sanierung bescheid.

Bei „feuchteschimmel24“ stehen nicht nur Schadensuntersuchungen und Schimmelbeseitigung auf dem Lehrplan, sondern alle Aspekte der Vermeidung von Feuchteschäden. Die Weiterbildung, die gleichermaßen Planer und Handwerker anspricht, integriert das theoretische Wissen und die Erfahrungswerte aller relevanten Gewerke auf hohem Niveau.

Äußerst positive Erfahrungen sammelte das Öko-Zentrum NRW bereits mit dem Vorgänger-Lehrgang „Fachkraft für Sanierung von Feuchteschäden und Schimmel“, der drei Jahre lang erfolgreich angeboten wurde. Im Gegensatz zu diesem Präsenzangebot haben die Teilnehmer von „feuchteschimmel24“ aber den Vorteil, dass sie flexibel von zu Hause aus lernen können. Lediglich zu vier zweitägigen Workshops, in denen sie das Gelernte vertiefen können, müssen sie anreisen. Für alles weitere stehen die Tutoren telefonisch, per E-Mail oder im Online-Chat zur Verfügung. Das vermittelte Wissen ist dennoch genauso umfassend. Auch der staatlich anerkannte und geschützte Titel „Fachkraft für Sanierung von Feuchteschäden und Schimmel“ ist wie beim Präsenzlehrgang geblieben.

Der etwa sechsmonatige Lehrgang ist so aufgebaut, dass es zum Beispiel für einen Sachverständigen im Dachdeckerhandwerk auch dann interessant bleibt, wenn es um Feuchteschäden am Dach geht. Gleichzeitig wurden jedoch auch ingenieurmäßige Berechnungen in den Lehrgang so integriert, dass ihr prinzipielles Vorgehen allen Teilnehmern verständlich und ihre Anwendung für die Ingenieure im Selbststudium vertieft werden können.

Mit dem erworbenen Wissen können die Absolventen Problemstellungen im Feuchteschutz und die zugehörigen Sanierungen umfassend bearbeiten. Sie bauen mit dem Lehrgang zur Fachkraft auf ihrem jeweiligen Berufsfeld auf, ohne dabei ihren Kompetenzbereich zu verlassen. Sie wissen ihre Grenzen einzuschätzen und sachgerechte Kooperationen einzugehen. Das erworbene Wissen nutzen die Teilnehmer für die Erstellung einer Projektarbeit, in der sie ihre individuelle Leistungsmöglichkeit belegen.

Neben dem fachbezogenen Teil vermittelt „feuchteschimmel24“ unter anderem Wissen zu Rechtsfragen, zu den sachbezogenen Arbeits- und Dokumentationsmethoden sowie zur Abgrenzung der Leistungen und Verantwortungsbereiche der verschiedenen Fachleute im Baubereich. Es wurden Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet eingebunden, die zum einen das jeweilige Fachgebiet exzellent vertreten und zum anderen auch die einschlägigen Verbände repräsentieren.

In Kooperation mit der Handwerkskammer zu Köln startet der Fernlehrgang das erste Mal am 02. März 2009 in Köln.

Quelle: Presse-Mitteilung

Mehr Infos:

www.feuchteschimmel24.de

{ 2 comments }

Sonja 16. Februar 2009 um 10:50

*lach* Beim Lesen der Überschrift habe ich kurz gedacht, dass die Viagra-Spammer doch noch die Kreativität gepackt hat. Der Titel vermittelt nicht sofort, dass es tatsächlich um Schimmelbekämpfung geht, finde ich.

Markus Jung 16. Februar 2009 um 11:05

Ja, da hast Du wohl recht. Aber jetzt bleibt er so – ein bisschen was zum zwischendurch lachen in der Rundschau kann ja auch nicht schaden… ;-)

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