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Durchlässigkeit im Bildungssystem – Praxis an der HFH

11. Dezember 2008

An der HFH Hamburger Fernhochschule nutzen bereits 24 Prozent der Studierenden die Möglichkeiten des Hochschulzugangs ohne Abitur (wie berichtet) – 76 Prozent habe also das Abi oder die Fachhochschulreife. Wie gut diese Quote ist, zeigt der Vergleich mit den Präsenzhochschulen. Dort liegt dieser Anteil laut HFH-Kanzler Uwe Ploch nur bei ein bis zwei Prozent.

20 Prozent der Studierenden an der HFH sind über die Möglichkeit der beruflichen Qualifikation in das Studium gekommen (Meister, Betriebswirt, Techniker), knapp vier Prozent haben die Eingangsprüfung abgelegt.

Dass dieser Weg richtig und zukunftsweisend ist zeigt sich auch daran, dass die Prüfungs- und Abschluss-Noten der Studierenden ohne den direkten Hochschulzugang nicht schlechter sind als die derer mit Abitur bzw. Fachhochschulreife.

Die nächsten Teile dieser Serie zum HFH-Interview werden sich mit der Strategie und Positionierung der Hochschule beschäftigen, bevor es dann um einige Teilgruppen (Mütter, Menschen mit Behinderungen) gehen wird.

Quelle: Die Inhalte dieses Artikels basieren auf einem Interview von Fernstudium-Infos.de mit Diplom-Volkswirt Uwe Ploch, Kanzler der Hamburger Fernhochschule und Birgit Hupe (M. A.), Leiterin des Prüfungsamtes der HFH am Mittwoch, dem 22.10.2008 in den Räumen der HFH in Hamburg.

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Interview mit dem HFH-Kanzler Uwe Ploch
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